Rechtliches und Datenschutz

Wem soll das Urheberrecht dienen…?

Die Diskussion ist weiterhin intensiv. Mit einer ganz eigenen Sicht argumentieren traditionelle Medienanbieter – meist zum Wohle ihrer selbst, wie der Bericht aus Deutschland zeigt.
Die Urheberrechtslage im Internet bleibt in vielen Fällen unklar, sei eis beim Twittern oder Bloggen. Sollen Urheber belohnt oder die Abmahnindustrie gefördert werden? Weiterhin fehlen zeitgemässe Regelungen.

Update (18.4.2012): Der Beitrag «Debatte ums Urheberrecht – Kopiermaschine Internet» von Christoph Kappes greift die Thematik auf «Spiegel online» aktuell auf.

Erstellt «Open Educational Resources» (OER)!

Das Video könnte doch wieder einmal zur vermehrten Produktion von offenen Bildungsmaterialien motivieren. Am Schluss werden im Film passende Quellen genannt. Die Links mit den empfohlenen Quellen liste ich der  Einfachheit halber gleich mal hier auf:

Willkommen bei Facebook

Sehenswert: «Willkommen bei Facebook. Wir wollen dich doch nur kennenlernen» (via Franz Josef Röll auf Facebook)

Creative Commons Lizenzen in der Schule?

Das unten gezeigte Video von Amadeus Wittwer bringt einer breiten Öffentlich die Grundlagen der Creative Commons Lizenzen näher.  
Diese Lizenzart bietet für die Unterricht viele Möglichkeiten, im Rahmen praktischer Medienarbeit das Urheberrecht zu thematisieren. Einerseits lassen sich viele Quellen finden, die für die eigene Nutzung frei sind. Sie lassen sich über die erweiterte Google-Suche oder spezialisierte Portale, wie etwa Flickr, leicht finden. Schwieriger scheint mir die Suche nach geeignetem Audiomaterial für Soundtracks in nützlicher Frist. Viel Zeit verstreicht mit dem Reinhören. 
 
 
Motivationsfilm für Creative Commons from Amadeus Wittwer on Vimeo
 
 

Medienkompetenz als neue Kulturtechnik

In der Oktoberausgabe des Thurgauer Schulblattes wird ein Schwerpunkt der Medienbildung gewidmet. Parallel haben wir an der Pädagogischen Hochschule ein Expertengespräch aufgezeichnet. Die Aufnahme steht nun online.

Eine Gesprächsrunde unter Thurgauer Fachexpertinnen und Fachexperten.
Xavier Monn (AV) im Gespräch mit Sandra Bachmann (AV), Hanspeter Fülleman (PHTG), Jean-Philippe Gerber (Leseförderung TG), Esther Schmid-Netzle (VS TG) und Kurt Schmid (PHTG)

Netla – «Meine Daten gehören mir»

Seit heute ist unter www.netla.ch die neue Kampagne zum richtigen Umgang mit persönlichen Daten nutzbar. Angesprochen werden Kinder und Jugendliche von 5 bis 14 Jahren, die für einen bewussten Umgang mit ihren persönlichen Daten sensibilisiert werden sollen. Während die Jüngsten mit einer Geschichte bedient werden, stehen für die Alterstufen 7-10 und 11 bis 14 Jahre je ein Spiel mit Zusatzinformationen bereit.

Für Lehrpersonen stehen in einem separaten Bereich einige Lehrmaterialien zum Download zur Verfügung. Der Bereich für Eltern ist recht knapp geraten. Hier wird vor allem auf die vorher erwähnten Lehrmaterialien verwiesen.

Ruft man die Startseite auf, so erscheint am rechten Seitenrand der «Tipp des Tages». Alle Tipps sind auch in einer Übersicht aufzurufen. Aufgelistet wird dann eine Fülle an Informationen, die optisch als auch inhaltlich leider eher schlecht strukturiert ist.

Die Kerninhalte der Kampagne bilden eine gute Einheit. Schade, dass bei den Tipps stellenweise auf Webseiten Dritter verwiesen wird, die  nicht stufengerecht aufbereitet sind. Wie sollen die Kinder und Jugendlichen damit umgehen?
Am Starttag war für mich eine Anmeldung nicht möglich.

Update: Anmeldung und Login funktionieren wieder.

Kostenfallen immer noch aktuell

Trotz breit gestreuten Informationen tappen immer noch zu viele Leute im Internet in Kostenfallen. Die Taktik von Firmen wie etwa «Antassia GmbH» scheint sich immer noch auszuzahlen, auch wenn sich Leute wie Geldeintreiber Olaf Tank aus Geschäftsfeldern zurück ziehen (Neue Osnabrücker Zeitung, 5.1.2011).

«Facebook ist Stasi auf freiwilliger Basis…»

Der Kabarettist und Schauspieler Michael Niavarani über Facebook…

via «eLearning Blog»

Copyright – wie weiter?

Der Videobeitrag ist zwar schon etwas älter, regt aber immer noch zu Gedanken zur Zukunft des Copyrights an. Die «Ars Electronica» in Linz stand 2008 unter dem Motto «A New Cultural Economy».

Firmen der Musik- und Filmbranche beklagen immer wieder lautstark Piraterieschäden in Milliardenhöhe und pochen auf das Copyright. Aktuell kommen auch Zeitungs- und Buchverleger ohne neue Geschäftsmodelle in Existenznot.

Doch wem nutzt das Urheberrecht? Dem Vertrieb? Den Urhebern? Passt das Urheberrecht noch in die heutige Zeit, oder handelt es sich dabei um ein Relikt aus dem 18./19. Jahrhundert? Mit welchen neuen Geschäftsmodellen können Firmen in Zukunft erfolgreich sein? In seinem Beitrag hat Günter Kaindlstorfer Fakten, Ideen und Meinungen zusammengetragen.

Doku auf 3sat
Ars Electronica

Doku:”Was kommt nach dem Copyright” from Troy on Vimeo.

Einmal mehr: Killergames

In der 15. Folge «Sixtus vs. Lobo» wird über Killerspiele gestritten. Ist das Thema in der ganzen Breite wohl schon in den Schulen angekommen?